18. IPO in Athen

Die 18. Internationale Philosophie Olympiade fand vom 21. bis 23. Mai 2010 in Athen, Griechenland statt.
Diese IPO wurde vom "Center for Hellenic Studies, Greece" (CHS, Harvard University) in Nafplion in Zusammenarbeit mit der Universität Patras veranstaltet.
CHS: greece.chs.harvard.edu  
Universität Patras: www.upatras.gr 

Berichte zur IPO in Athen

Die MedaillengewinnerInnen:
Gold: Aljaž Jelenko (Slowenien)  - Essay Aljaž
Silber: Kacper Kowalczyk (Polen) und Jae Hyun Yoo (Korea)
Bronze: Valeriu Alexandru Cuc (Rumänien), Josef Piras (Italien) und Tibor Backhausz (Ungarn) - Essay Josef Piras
Die Teilnehmerinnen aus Österreich waren Daniela Vukadin (BORG Wr. Neustadt) und Lisa Madl (BG/BRG Kufstein). Beide erreichten gute Plätze, gleich hinter den Auszeichnungen "Honorary Mention".


Die Themen:
1.
Der Philosoph behandelt eine Frage wie eine Krankheit.
(Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, §255)
2.
Verhalten sich die Werte die sich heißen "Menschenrechte" relativ zu den historischen oder kulturellen Verhältnissen, oder haben sie eine selbstständige und universelle Gültigkeit?
3.
Jede Philosophie ist von Natur aus engagiert. Aber sie hat als ihre Aufgabe ein Ethos über ein anderes zu wählen, und nicht eine Partei über eine andere.
(Guilio Preti, Praxis et empirisme, 1936)
4.
Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.
(Aristoteles, Politik I, 1253a31)